BalanceCheat
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RECHNER

Neue Anteile für eine Zielbeteiligung berechnen

Eine Zielbeteiligung wird gemessen, nachdem die neuen Anteile zum Nenner hinzukommen. Gib neben der anfänglichen Anteilszahl auch den bereits vorhandenen Bestand des Empfängers an; sonst ändert sich das Ergebnis. Der Rechner verwendet die native Ownership-Ausgabetransaktion.

Zielbeteiligung berechnen

EUR bedeutet Euro, nicht EURk. Anteilszahlen sind unskaliert. Die Rechnung verwendet ein isoliertes synthetisches Ownership-Modell.

Native Basic-Ausgabe · anfangs 1.000.000 Anteile · Preis EUR 4
FallBestand vorherZielNeue theoretische AnteileEinzahlung · EUR
Neuer Investor020%250.0001.000.000
Bestehender Investor300.00040%166.666,666667666.666,666667
Auf dieser Seite
  1. Die Gleichung nach Ausgabe lösen
  2. Ein bestehender Inhaber braucht eine andere Anzahl
  3. Basic oder Fully Diluted bewusst wählen
  4. Grenzfälle korrekt behandeln
  5. Weitere abgestimmte Varianten
  6. Vertiefung und Modellreferenz

Die Gleichung nach Ausgabe lösen

D ist der anfängliche Nenner, h der vorhandene Bestand des Empfängers, t die Zielquote als Bruch und x die neuen Anteile. Aus (h + x) / (D + x) = t folgt x = (t × D − h) / (1 − t). Neue Anteile stehen im Zähler und im Nenner. Für 20 % ist t = 0,20; im %-Feld des Formulars wird 20 eingegeben.

Bei D = 1.000.000 und h = 0 erfordert das 20-%-Ziel 250.000 Anteile. Danach sind 1.250.000 Anteile ausstehend; 250.000 / 1.250.000 = 20 %. Bei EUR 4 je Anteil beträgt die Einzahlung EUR 1.000.000. Nur 200.000 neue Anteile würden 16,6667 % ergeben, nicht 20 %.

Ein bestehender Inhaber braucht eine andere Anzahl

Bei vorhandenem Bestand von 300.000 und Ziel 40 % gilt x = (0,4 × 1.000.000 − 300.000) / 0,6 = 166.666,666… Anteile. Der Empfänger hält danach 466.666,666… von 1.166.666,666… Anteilen. Bei EUR 4 beträgt die theoretische Einzahlung EUR 666.666,666….

Der Rechner zeigt bis zu acht Nachkommastellen, rundet die Transaktion aber nicht auf ganze Anteile. Eine praktische Zuteilung kann eine ausdrückliche Stückrundung und neu berechnete Istquote erfordern. Gerundete Anteile zusammen mit einer angeblich exakten Zielquote wären irreführend.

Synthetisches Modell herunterladen, unter Model ausdrücklich importieren und in Advanced Ownership → Eigenkapitaltransaktionen öffnen. Der Import erstellt ein eigenes Modell. Die Rechner oben verändern keine gespeicherten Modelle.

Basic oder Fully Diluted bewusst wählen

Basic verwendet die anfänglich ausstehenden Anteile. Fully Diluted ergänzt im vereinfachten Rechner die angegebenen verwässernden Instrumente; alle neuen Anteile gehen an den Empfänger. Zusätzliche Instrumente werden anderen Inhabern zugerechnet. Rechte, Vesting und Wandlungsbedingungen erfordern ein detailliertes Ownership-Modell.

Mit 100.000 zusätzlichen Instrumenten braucht ein neuer Investor für 20 % Fully Diluted 275.000 Anteile: 275.000 / 1.375.000 = 20 %. Basic beträgt dann rund 21,568627 %. Für 20 % Basic sind weiterhin 250.000 Anteile erforderlich, die aber nur rund 18,518519 % Fully Diluted ergeben.

Nennervergleich · 100.000 weitere verwässernde Instrumente
ZielbasisNeue AnteileBasicFully Diluted
Basic250.00020%18,518519%
Fully Diluted275.00021,568627%20%

Grenzfälle korrekt behandeln

Eine Zielquote unter der aktuellen Quote lässt sich nicht durch weitere Ausgabe ausschließlich an denselben Empfänger erreichen. Ein 100-%-Ziel hat bei verbleibenden anderen Inhabern keine endliche Lösung. Null Anfangsanteile, nicht endliche Zahlen und Bestände über den ausstehenden Anteilen sind hier ungültig. Bei unveränderter Zielquote sind null neue Anteile ein gültiger Fall ohne Änderung.

Der Preis ist optional. Ohne Preis bleibt die Anteilsrechnung verfügbar, die Einzahlung dagegen nicht; sie wird nicht als null behandelt. Das ist Ausgabearithmetik unter einem gewählten Nenner, keine rechtliche Zuteilungsberatung, SAFE-Wandlung, Bewertung von Rechten oder Durchführung einer Finanzierungsrunde.

Weitere abgestimmte Varianten

Diese nativen Dateien bilden die besprochenen Varianten separat ab: 20 % Fully-Diluted-Ziel; 20 % Basic mit weiteren verwässernden Instrumenten; Optionaler Preis bleibt leer.

Vertiefung und Modellreferenz

Für angrenzende Fragen: Verwässerung einer Finanzierungsrunde berechnen; Basic vs Fully Diluted: Welcher Nenner zählt?; Cap-Table-Modell: Aktien und Beteiligungsquoten abstimmen; Pre-Money vs Post-Money: Die Bewertungsangabe verstehen.

Die genaue Bedienung und Quellenlogik erklären Primäremission und Zielbeteiligung und Finanzierungsrunden und Pre-/Post-Money.

Quellen und Konventionen

Synthetische Beispiele. Modellbezogene Ergebnisse wurden mit der aktuellen BalanceCheat-Berechnung abgestimmt; Annahmen, Einheiten und Grenzen sind im jeweiligen Beispiel angegeben.