BALANCECHEAT / BEWERTUNG
Trading Comparables & Unternehmensvergleich
Erfasse eigene Vergleichsunternehmen, vergleiche Börsen-Multiplikatoren und wende einen ausgewählten Multiplikator auf das Zielunternehmen an. Starte mit einer kompakten EV/EBITDA-Analyse.
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Vollständiges Bewertungsmodell öffnen
Im vollständigen Finanzmodell weiterarbeiten: frei wählbare Perioden, Szenarien, Anpassungen und detaillierte Bewertungsannahmen.
Was Trading Comparables messen
Die Comparable Company Analysis untersucht, wie börsennotierte Unternehmen mit ähnlicher Ökonomie bewertet werden. Ein Multiplikator setzt Unternehmens- oder Eigenkapitalwert zu einer operativen oder Ergebniskennzahl ins Verhältnis. Er liefert einen relativen Bewertungsmaßstab, aber keinen Beweis für denselben Wert des Zielunternehmens. Geschäftsmodell, Wachstum, Profitabilität, Risiko und Rechnungslegung beeinflussen die Vergleichbarkeit.
Die Peer-Gruppe ist anfangs leer. Ergänze Unternehmen und Werte aus eigener Recherche. Der Rechner ruft keine Kurse ab und erfindet weder fehlende Unternehmenswerte noch Vergleichsunternehmen.
Eine konsistente Peer-Gruppe bilden
Wähle Unternehmen anhand operativer Tätigkeit und wirtschaftlicher Treiber aus. Prüfe anschließend Region, Größe, Margen und Wachstum. Branchenbezeichnungen allein reichen nicht aus: Ein Software-Abonnementanbieter und eine Projektberatung können ähnliche Kunden, aber ganz andere wiederkehrende Umsätze, Kapitalbindung und Investitionen haben.
Dokumentiere Quellenstichtag und Bezugsperiode. LTM umfasst die letzten zwölf Monate; FY1 und FY2 bezeichnen zukünftige Geschäftsjahre. Geschäftsjahre sollten angeglichen oder verbleibende Abweichungen erläutert werden. Das vollständige Modell speichert Peer-Eingaben für mehrere Perioden.
Unternehmens- und Eigenkapitalmultiplikatoren
EV/Umsatz, EV/EBITDA und EV/EBIT beziehen den Unternehmenswert auf Kennzahlen vor Finanzierung. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis setzt Eigenkapitalmarktwert zum den Anteilseignern zustehenden Jahresüberschuss ins Verhältnis. Zähler und Nenner müssen denselben Kapitalanspruch abbilden.
EV kann direkt eingegeben oder im vollständigen Modell aus Eigenkapitalmarktwert plus Nettoschulden abgeleitet werden. Weitere Ansprüche können eine umfassendere EV-Überleitung in den Quelldaten erfordern. Negative oder null Ergebnisnenner ergeben keine sinnvollen konventionellen Ergebnismultiplikatoren und werden aus der Statistik ausgeschlossen.
Statistik auswählen und anwenden
Der Median begrenzt den Einfluss extremer Beobachtungen. Der Mittelwert berücksichtigt sämtliche ausgewählten Werte, reagiert aber stärker auf Ausreißer. Quartile zeigen die mittlere Verteilung, Minimum und Maximum die gesamte Spanne. Ein Peer sollte aus wirtschaftlich nachvollziehbaren Gründen ausgeschlossen werden.
Ziel-EV = ausgewählter EV/EBITDA-Multiplikator × Ziel-EBITDA. Ein ausdrücklich angenommener Faktor von 8× und EBITDA von 20 ergeben beispielsweise einen Unternehmenswert von 160 in derselben Einheit. Die Rechnung ist einfach; die Herleitung des Multiplikators und der Ergebnisbasis ist die eigentliche Analyse.
Berichtete und angepasste Ergebnisse
Normalisiere nur Positionen mit nachvollziehbarem analytischem Grund und erhalte die Überleitung zum berichteten Ergebnis. Einmalige Rechtskosten, Carve-out-Umlagen und nachhaltige Einsparungen benötigen unterschiedliche Nachweise. Behauptete Synergien dürfen nicht stillschweigend in historisches EBITDA eingehen.
Das vollständige Modell greift auf zentrale Anpassungsgruppen zu. Jede Bewertungsmethode kann eigene Gruppen auswählen. Der implizite Unternehmenswert wird anschließend separat zum Eigenkapitalwert übergeleitet. Liquide Mittel und Schulden gehören in diese Brücke, nicht in das EBITDA.
Spannen einordnen und gegenprüfen
Börsenkurse repräsentieren üblicherweise liquide Minderheitsanteile. Bei privaten Unternehmen können Liquidität, Kontrolle und Umsetzungsrisiko anders sein. Pauschale Zu- oder Abschläge ohne nachvollziehbare Grundlage sind problematisch. Auch geplante Ergebnisse hängen von der Qualität der Prognose ab.
Ein DCF prüft die im Marktpreis implizierten operativen Annahmen. Präzedenztransaktionen ergänzen Erwerbsevidenz. Ein Football Field vergleicht Ergebnisse auf gemeinsamer Unternehmenswert-, Eigenkapitalwert- oder Aktienbasis. Unterschiedliche Einheiten oder Stichtage sollten nicht unbemerkt vermischt werden.