BALANCECHEAT / BEWERTUNG
DCF-Rechner für freie Cashflows
Die Cashflow-Planung steht bereits? Gib jährliche unverschuldete freie Cashflows, WACC und ewiges Wachstum ein und berechne Unternehmenswert und Eigenkapitalbrücke.
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Vollständiges Bewertungsmodell öffnen
Im vollständigen Finanzmodell weiterarbeiten: frei wählbare Perioden, Szenarien, Anpassungen und detaillierte Bewertungsannahmen.
Direkte Bewertung vorhandener Cashflows
Dieser Rechner setzt an einer anderen Stelle als ein operatives DCF-Modell an: Die jährliche FCFF-Planung liegt bereits vor. Gib fünf Cashflows sowie WACC, Terminal-Wachstum, liquide Mittel und Schulden ein. Das Werkzeug verwendet denselben DCF-Rechenkern wie das vollständige Modell, mit Jahresendabzinsung und Fortführungswert nach dem fünften Jahr.
Alle Cashflows und Brückenpositionen müssen dieselbe Einheit verwenden. Die Startwerte sind ausdrücklich illustrative Beispiele. Sie stellen weder die Planung eines realen Unternehmens noch aktuelle Marktdaten dar. Änderungen der Annahmen aktualisieren das Ergebnis unmittelbar.
Barwert je Planungsjahr
Der Barwert eines Jahres entspricht FCFF geteilt durch (1 + WACC) hoch Jahreszahl. Bei 10 % WACC sind 100, die nach einem Jahr zufließen, am Bewertungsstichtag etwa 90,9 wert. Spätere Cashflows werden stärker diskontiert, da Anleger länger warten und mehr Unsicherheit tragen.
Der Unternehmenswert ist die Summe der Barwerte einschließlich des diskontierten Fortführungswerts. Negative Cashflows in der Detailplanung sind beispielsweise während einer Investitionsphase möglich. Ein dauerhaft negativer terminaler Cashflow erfordert dagegen eine Prüfung der langfristigen Wirtschaftlichkeit.
Fortführungswert berechnen und hinterfragen
Bei ewigem Wachstum gilt: Terminal Value = FCFF des letzten Jahres × (1 + g) / (WACC − g). Dieser Wert liegt am Ende der Detailplanung und muss noch auf den heutigen Stichtag abgezinst werden. Wird diese Abzinsung vergessen, kann der Unternehmenswert erheblich zu hoch ausfallen.
WACC muss über dem ewigen Wachstum liegen. Ein geringer Abstand macht die Bewertung sehr empfindlich. Terminale Cashflows müssen nachhaltig sein, mit zu Wachstum passenden Steuern, Investitionen und Working Capital. Ein Spitzenjahr, eine Steuerbefreiung oder eine Investitionspause eignen sich selten als ewige Basis.
Einen konsistenten Zinssatz verwenden
Nominale Cashflows benötigen einen nominalen WACC, reale Cashflows einen realen Zinssatz. Währung und Steuerbehandlung müssen übereinstimmen. Unverschuldeter Cashflow wird mit gewichteten Fremd- und Eigenkapitalkosten diskontiert; Eigenkapital-Cashflow benötigt einen anderen Zinssatz und eine andere Cashflow-Definition.
Das vollständige Modell berechnet den WACC aus Eigenkapitalkosten, Fremdkapitalkosten nach Steuern und Marktwertgewichten. Ein expliziter Direktwert ist ebenfalls möglich. Dadurch bleibt die Herkunft des verwendeten Zinssatzes sichtbar.
Vom operativen Wert zum Anteilseigner
Liquide Mittel und Bruttoschulden bilden hier die kompakte Brücke zum Eigenkapitalwert. Das vollständige Modell ergänzt Leasing, Minderheiten, Pensionsdefizite, nichtbetriebliche Vermögenswerte, Beteiligungen, sonstige Anpassungen und Aktienanzahl. Vermögenswerte dürfen nicht zugleich im operativen Cashflow und in der Brücke berücksichtigt werden.
Ein rechnerisch negativer Eigenkapitalwert ist Anlass, Finanzierungsansprüche und Krisenannahmen zu prüfen. Der Rechner bildet keine Restrukturierungsoptionen, bedingten Ansprüche oder insolvenzspezifische Verteilungsreihenfolgen ab.
Wann das vollständige Modell sinnvoll ist
Der Direktrechner eignet sich für eine zugelieferte Planung oder einen ersten Gegencheck. Für frei wählbare Jahre, unterjährige Stichtage, Terminal-Normalisierung, Szenariovergleich und Sensitivitäten steht das vollständige Modell bereit.
Die Seite zum DCF-Bewertungsmodell beginnt einen Schritt früher bei Umsatz, Margen und Reinvestitionen. Trading Comparables liefern einen Marktvergleich. Beides ersetzt keine belastbare Cashflow-Planung. Große Unterschiede sollten zur Prüfung der Annahmen führen, nicht zu einem mechanischen Durchschnitt.